UK Kennel Club: warum Hunde ueberhaupt ausstellen?

Der vorherschende Grund, warum Besitzer ihre Hunde ausstellen, ist die Freude, die sie und ihr Hund dabei empfinden. Es ist eine Chance fuer die Hunde wie auch fuer deren Besitzer miteinander viel Zeit zu verbringen, und zwar nicht nur im Ring; sie besuchen auch Trainings Klassen, bevor sie den Hund zu einer Ausstellung melden. Dadurch festigt sich das Band der Verbundenheit und hilft den Besitzern ihre Rolle als verantwortungsvolle Besitzer auszufuellen.

Und obwohl niemand die Hunde fragen kann, ob sie es geniessen, sieht man es ihnen an, wenn man eine Ausstellung besucht. Temperament und  Ringdisziplin sind wichtig im Ring.Ein ungluecklich oder krank wirkender Hund wird nicht frei laufen oder sich frei zeigen und darum auch nicht erfolgreich sein.
Deshalb koennen Sie gern Ausstellungen besuchen und sehen, wie die Hunde sich freuen, ganz offensichtlich Interesse und Freude am Ablauf haben. Sie sind gluecklich in dieser Umgebung und geniessen ihre Posen.
Doch neben  der individuellen Freude von Hund und Besitzer, koennen Ausstellungen auch dabei helfen, die Gesundheit unserer Hunde zu verbessern.

Professor Patrick Bateson schreibt in seinem „Ueberblick ueber die Hundezucht“, der im Januar 2010 veroeffentlicht wurde, dass Hundeausstellungen einen guenstigen Ansatz fuer einen Wechsel bilden koennten, weil wir lediglich auf Ausstellungen die Entwicklung unserer Hunde  beobachten koennen.
Mehr noch, dies ist ein Ort, wo gesunde Hunde mit Preisen nach Hause gehen und damit die Zucht gesunder Hunde foerdern.

Aussteller unternehmen auch ausserhalb des Rings sehr viel mit ihren Hunden, und  helfen damit die Gesundheit der Hunde zu verbessern.
Seinen Hund auszustellen ist ein teures Hobby, dass sich kaum auszahlt. Man kann davon ausgehen, dass die Besitzer das tun, weil sie ihren Hund lieben, sich um die Rasse sorgen, und sie zuechten mit den besten und gesuendesten Hunden.
Dieses ist der einzige Weg zu Fortschritt und Erfolg.

Viele Rassen haben ihr eigenes Untersuchungsprogramm, das
Aufnahmen fuer jedwede erbliche Krankheit, die in der Rasse vorkommen koennte, verlangen.Diese kommen in Hunden genauso vor wie in anderen Tierarten.Die Ausstellung ist auch ein Treffpunkt fuer Zuechter, wo sie sich ueber Gesundheitsfragen, die besten Blutlinien usw. austauschen koennen.

Jede Rasse, die ein Gesundheitsprogramm entwickelt hat, zeigt damit paradoxerweise nicht, dass die Rasse krank ist, sondern, dass Zuechter sich fuer die Gesunderhaltung der Rasse engagieren.
Unsere heutigen Rassen haben ein reiches Erbe, aber auch eine Verpflichtung zur Verantwortung  fuer heutige Zuechter und dem Kennel Club. Der Rassestandard ist ein Aspekt dieser Verantwortung, wobei sich  der Kennel Club immer der Gesundheit und dem Wohlbefinden aller Rassen verpflichtet fuehlen wird.

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Über acdisla

Mit 20 Jahren war ich verheiratet und mit 28 Jahren hatte ich drei Töchter. Ih war eine gute Hausfrau und Mutter. Kochen, Waschen, Hausaufgaben mit den Kindern, kutschierte alle zu den Freizeitaktivitäten und, und und. Abends dann Befriedigung des Ehemanns. Mit 37 Jahren war ich am Ende. Drei Selbstmordversuche zeigten meine Verzweiflung. Geändert haben sie an meiner ehelichen Einöde nichts. Ich rettete mich durch Scheidung, lernte mit Feuereifer und fand einen interessanten, mich fordernden Beruf.Unterstuetzung gab mir eine neue Freundin. Die Rechnung fuer 17 Jahre ehelicher Vergewaltigung kam in Form eines Koma in dem eine meiner drei Töchter neben meinem Bett sass. Das folgende Jahr verbrachte ich im Krankenhaus und erholte mich langsam von einer fast ganzseitigen Lähmung, Verlust meiner Muttersprache und meiner Erinnerung. Halbwegs wieder intakt, bekam ich Multiple Sklerose. Nach einem langjährigen Versuch Kindern in einem Kuenstlerdorf Sport beizubringen, habe ich einen idyllischen Restbauernhof gekauft und ein Hotel fuer Hunde aufgemacht. Das wurde der grösste und erfolgreichste Spass in meinem Leben. Inzwischen fand ich in Finnland ein traumhaftes Zuhause. Auf 50 000 qm konnen wir und unsere Hunde so frei leben, wie wir es uns erträumt hatten. Mir hat die MS inzwischen einen elektrischen Rollstuhl beschert, was der Mobilität ganz neue Dimensionen gibt. Meine Gedanken habe ich hier teils in Reimen, teils in Prosa aufgeschrieben. Viel Spass beim Lesen.
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