Falsch oder richtig – der korrekte Kopftyp

von Carol Beckett,Richterin im ANKC und Zuechter der „TAGETARL“ AUSTRALIAN  CATTLE DOGS

Der ACD sollte keinen gewoelbtem Oberkopf und einen kurzen Fang haben. Auch sollte er keinen ausgepraegten Stop zwischen Oberkopf und Fang haben.
Die Ebenen des Kopfes muessen von der Seite betrachtet parallel sein und der Oberkopf nur maessig gerundet sein, wenn von der Seite betrachtet,dagegen ist er oben flach.

Woelbt sich der Oberkopf vor, riskiert der Hund, dass ein Rind ihn schwer am Kopf trifft. Ist der Stop eher eingekerbt oder deutlich ausgepraegt, kann der Huf der Kuh den Hund am Oberkopf treffen.
Ein korrekter Kopf hat einen leichten Stop und einen flachen Oberkopf. Dann wird der Huf abgelenkt (gleitet leichter ab), sollte der Hund getroffen werden.

Hat ein ACD einen kurzen Fang wird er Probleme mit der Atmung bekommen, was wiederum seine Ausdauer begrenzt. Sehen wir Hunde mit einem kurzen Fang, so „schnarchen“ sie oft oder sie hecheln nach dem Laufen, gerade so wie bei einer kurznasigen Rasse wie dem Chow Chow.

Dieser Kopftyp ist nicht korrekt, obwohl viele Leute faelschlicherweise glauben, er waere richtig, weil diese Hunde einen grossen und beeindruckenden Kopf haben. Sie wirken auf attraktiv auf das Publikum, das die feineren Unterschiede der Rasse nicht kennt. Sie wirken anruehrend wie ein Teddybaer, aber sie sind nicht korrekt!

Es gibt einen triftigen Grund, warum der Kopf so sein sollte, wie es der Standard beschreibt, damit er ohne Verletzungen zu riskieren an Rindern arbeiten kann.
Der ACD sollte einen starken Kopf und fuer eine grosses Gehirn einen breiten Oberkopf haben.

Sogar in Australien haben wir viele Richter, die den falschen Typ des ACDs nach vorn stellen.

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Über acdisla

Mit 20 Jahren war ich verheiratet und mit 28 Jahren hatte ich drei Töchter. Ih war eine gute Hausfrau und Mutter. Kochen, Waschen, Hausaufgaben mit den Kindern, kutschierte alle zu den Freizeitaktivitäten und, und und. Abends dann Befriedigung des Ehemanns. Mit 37 Jahren war ich am Ende. Drei Selbstmordversuche zeigten meine Verzweiflung. Geändert haben sie an meiner ehelichen Einöde nichts. Ich rettete mich durch Scheidung, lernte mit Feuereifer und fand einen interessanten, mich fordernden Beruf.Unterstuetzung gab mir eine neue Freundin. Die Rechnung fuer 17 Jahre ehelicher Vergewaltigung kam in Form eines Koma in dem eine meiner drei Töchter neben meinem Bett sass. Das folgende Jahr verbrachte ich im Krankenhaus und erholte mich langsam von einer fast ganzseitigen Lähmung, Verlust meiner Muttersprache und meiner Erinnerung. Halbwegs wieder intakt, bekam ich Multiple Sklerose. Nach einem langjährigen Versuch Kindern in einem Kuenstlerdorf Sport beizubringen, habe ich einen idyllischen Restbauernhof gekauft und ein Hotel fuer Hunde aufgemacht. Das wurde der grösste und erfolgreichste Spass in meinem Leben. Inzwischen fand ich in Finnland ein traumhaftes Zuhause. Auf 50 000 qm konnen wir und unsere Hunde so frei leben, wie wir es uns erträumt hatten. Mir hat die MS inzwischen einen elektrischen Rollstuhl beschert, was der Mobilität ganz neue Dimensionen gibt. Meine Gedanken habe ich hier teils in Reimen, teils in Prosa aufgeschrieben. Viel Spass beim Lesen.
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