Richten des Australian Cattle Dog

© Erstellt und veröffentlicht vom Australian Cattle Dog Club of NSW Inc in Zusammenarbeit mit dem Australian National Kennel Council

Wie bei den anderen Arbeitsrassen, gibt es auch beim Cattle Dog gewisse Merkmale, die Richtern staendig bewusst sein muessen. Insbesondere muessen sie klar zwischen einem Cattle Dog und einem Kelpie unterscheiden. Der ACD ist ein kraeftiger Hund, dessen Kraft und Ausdauer wahrscheinlich groesser ist, als die eines jeden anderen Hunds von aehnlicher Groesse.

Obwohl er in seiner Statur, Groesse und Laenge dem Kelpie sehr aehnlich ist, hat er viel schwerere Knochen und eine bei weitem ausgepragtere Substanz. Der Richter muss sorgfaeltig darauf achten, dass er den korrekten Typ mit Staerke und Substanz erkennt und sich nicht von dem nur dick gefuetterten Hund taeuschen laesst, der lediglich diesen Endruck vorgeben soll. Der Standard fordert „eine harte, muskuloese Kondition“ und einen Hund mit schnellen und plötzlichen Bewegungen.

Dicke Hunde mit unbeholfenen, schwerfaelligen Bewegungen muessen bestraft werden. Obwohl diese Rasse fuer ihre Staerke und Aggression (zur richtigen Zeit) bekannt ist, sollten Richter keinesfalls unkontrolliertes Benehmen im Ring tolerieren. Wenn der Hund ueber die geforderte Intelligenz und das richtige Temperament verfuegt, sollte er auf die Kommandos seines Halters hoeren und jederzeit in seiner Hand sein, waehrend der
Ueberpruefung durch den Richter. Der Kopf ist ein typisches Rassemerkmal und muss deutlich die Intelligenz des Hundes, sowie seine Faehigkeit, Rinder durch die Kraft seiner Kiefer zu manoevrieren, widerspiegeln. Es ist gerade dieses Zuschnappen, die ihn ein stoerrisches Rind vorwaerts treiben laesst, wozu eine enorme Kraft der Kiefer erforderlich ist.

Der Ausdruck kann nur mit hart und stark beschrieben werden. Er bedeutet sehr deutlich dem Fremden, vorsichtig zu sein. Wahrscheinlich wird gerade in diesem Ausdruck mehr als in jedem anderen Merkmal das Dingoerbe deutlich.

Beabsichtigt ein Richter, sein Wissen ueber die Rasse zu vervollstaendigen, dann sollte er einen gezielen Vergleich der Ohrenform mit denen verschiedener anderer Arbeitsrassen vornehmen, besonders des Deutschen Schaeferhunds, Corgis und Kelpies. Es gibt viele aehnliche Punkte, aber ein Richter muss die entscheidenden Unterschiede kennen.
Weiche Ohren waren zuzeiten ein Problem, das im allgemeinen mit Uebergroesse in Zusammenhang gebracht wurde.Zur Erinnerung: im Standard heisst es, Ohren sind von durchschnittlicher Groesse, eher klein denn gross. Erweiterter Rassestandard des Australian Cattle Dog. Die Brust ist verhaeltnismaessig breit und hat gut geschwungene Rippen mit runderem Brustkorb und Koerper, als wir es im Kelpie finden.Mit seiner kraeftigen Hinterhand und den starken Lenden und den Rippen, die weit nach hinten reichen, soll er ein Bild von kompakter, muskuloeser Staerke abgeben. Obwohl ein geringer Schwung des Hintermittlfussknochen erforderlich ist, ist der Knochen im allgemeinen gerade und geht in die kompaken starken Laeufe ueber. Die Fellfarbe ist wichtig und wird in vielen Details im Standart beschrieben.Es gibt natuerlich den alten Spruch „ein guter Hund kann keine schlechte Farbe haben“. Dennoch gilt das heutzutage nicht mehr, da der sorgfaeltig verfasste Standart ganz deutlich die akzeptierten Fellfarben aufzaehlt. Beachte: die Farben sind blau, blau getuepfelt oder blau gesprenkelt und rot getuepfelt.

Schwarze Hunde sind nicht erlaubt und schwarze Koerperflecken sind unerwuenscht. Wenn schliesslich die Entscheidung zwischen zwei Hunden zweifelhaft ist, entscheidet letzlich die Bewegung im Ring ueber die bessere Eignung fuer das Treiben von Rindern. Diese Faehigkeit zeigt, warum der ACD unter Australiens Bedingungen an Rinderherden arbeiten kann und deshalb sollte auch der hierfuer am besten geeignete Hund gewinnen.

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Über acdisla

Mit 20 Jahren war ich verheiratet und mit 28 Jahren hatte ich drei Töchter. Ih war eine gute Hausfrau und Mutter. Kochen, Waschen, Hausaufgaben mit den Kindern, kutschierte alle zu den Freizeitaktivitäten und, und und. Abends dann Befriedigung des Ehemanns. Mit 37 Jahren war ich am Ende. Drei Selbstmordversuche zeigten meine Verzweiflung. Geändert haben sie an meiner ehelichen Einöde nichts. Ich rettete mich durch Scheidung, lernte mit Feuereifer und fand einen interessanten, mich fordernden Beruf.Unterstuetzung gab mir eine neue Freundin. Die Rechnung fuer 17 Jahre ehelicher Vergewaltigung kam in Form eines Koma in dem eine meiner drei Töchter neben meinem Bett sass. Das folgende Jahr verbrachte ich im Krankenhaus und erholte mich langsam von einer fast ganzseitigen Lähmung, Verlust meiner Muttersprache und meiner Erinnerung. Halbwegs wieder intakt, bekam ich Multiple Sklerose. Nach einem langjährigen Versuch Kindern in einem Kuenstlerdorf Sport beizubringen, habe ich einen idyllischen Restbauernhof gekauft und ein Hotel fuer Hunde aufgemacht. Das wurde der grösste und erfolgreichste Spass in meinem Leben. Inzwischen fand ich in Finnland ein traumhaftes Zuhause. Auf 50 000 qm konnen wir und unsere Hunde so frei leben, wie wir es uns erträumt hatten. Mir hat die MS inzwischen einen elektrischen Rollstuhl beschert, was der Mobilität ganz neue Dimensionen gibt. Meine Gedanken habe ich hier teils in Reimen, teils in Prosa aufgeschrieben. Viel Spass beim Lesen.
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