Wohin treibt das TYPISCHE GANGWERK?

Erstveröffentlichung in Dog World 1996
Copyright ©Hans Lehtinen und Chris Lummelampi 1996.
Erlaubnis zur Veröffentlichung unter: lummelampi@toydogs.net

Das Gangwerk ist ein Massstab fuer das Gebäude des Hundes.
Wenn wir akzeptieren, was vielleicht heute noch kaum erkennbar ist, dass sich das Gangwerk des Hundes verändert, dann stimmen wir einer gratweisen Veränderung des Rassetyps zu. Wir wirken unter Umständen tatsächlich daran mit, eine Situation zu schaffen, wo ein Afghan wie ein Pudel läuft und ein Pudel wie ein Afghan. Wenn das der Fall ist, dann brauchen wir eine ernsthafte Diskussion ueber das typische Gangwerk im heutigen Ausstellungsring.

Die urspruengliche Funktion vieler unserer Rassen wurde unmodern,gerade so wie sich unsere Gesellschaft von einer ländlich orientierten in eine städtische gewandelt hat. Fuegt man noch den Druck hinzu, nachdem Rassestandards verändert werden sollen ,um “gesuendere” Hunde zu zuechten – als ob die vorhandenen Rassestandards
gesunde Hunde verhinderten – und die entstehenden sogenannten “gruenen Werte” rassereine Hunde verunglimpfen, dann werden wir uns wohl bald vom echten Rassetypus entfernen.

Wenn wir uns den heutigen Pudel betrachten, können wir uns kaum vortellen, welche Aufgabe sein langes Fell einmal hatte, als er seine Apportierfähigkeiten in eisig kaltem Wasser ausuebte, wenn seine Fellenden gefroren, während das Unterfell wie eine isolierende Schicht wirkte , und den Hund warmhielt; oder dass die Pudelschur mit der kurz geschorenen Hinterhand ein Teil war, der zu den Rassemerkmalen gehörte, genauso wie das farbige Band in den Kopfknoten und Schwanz gebunden war, damit der Jäger den Hund im Feld sehen konnte. Ebenso trug sein Gangwerk zu seiner Gebrauchsfähigkeit als Apportierhund bei: es wude erwartet , dass er sich mit leichtem Schritt ohne jede Anstrengung vorwärts bewegte – oder sich bewegen sollte – was noch
heute zu den typischen Rassemerkmalen des Pudels gehört. Niemand erwartet heute vom Bruesseler Griffon oder dem Yorkshire Terrier, dass er in einer städtischen Umgebung noch Ratten fängt, aber bestimmt sollte dieses keine Rechtfertigung dafuer sein, dass man ihren urspruenglichen Rassetyp ändert. Auch erwarten wir nicht, dass
der Shar Pei noch als Kampfhund agiert. Aber das ist kein Grund, warum er nicht genuegend Hautfalten auf seinen Schultern haben sollte, die es ihm ermöglichen, sich aus dem Haltegriff eines Angreifers heraus zu winden.

In einigen Rassen diktiert die Funktion die Bewegung. In anderen scheint es keine logische Erklärung dafuer zu geben, warum eine Rasse sich in einer bestimmten Art fortbewegen sollten – ausgenommen, dass es zum Erbe dieser Rasse gehört und deshalb anerkannt werden muss.Wenn nun das Fox Terrier Erbe – oder der Standart, wie die Amerikaner es im Fall des Smooth Fox Terriers tun -verlangt, dass der Hund seine Vorderläufe wie ein Uhrpendel bewegt, dann gibt es keinen Grund , warum wir diesen Bewegungsablauf nicht anerkennen sollten, wenn wir ihn sehen, was heute selten genug der Fall ist. Was nun die sogenannten “dekorativen” Toy Hunde und die Utility Rassen angeht, sollten die Ueberlegungen ueber den typischen Bewegungsablauf nicht weniger wichtig sein. Wir denken an den Japanischen Chin, einem zierlichen, anmutigen Hund, von dem erwartet wird, dasss er einen graziösen Gang hat, der seine Fuesse hoch hebt….oder der Minature Pinscher und Italian Greyhound mit ihrer steppenden, hohen Hackney Gangart, wie er vom Britischen und Amerikanischen Standart gefordert wird .Fuer den Italian Greyhounds hatten die kontinentalen Mitgliedsländer der FCI dieselben Anforderungen, bis der Rassestandard abrupt vom Ursprungsland geändert wurde und fortan “ normales”
Gangwerk gefordert wurde.

Einige der Rassestandarts wurden in Ländern aufgestellt, die noch keine lange Tradition mit der Zucht rassereiner Tiere hatten, und demnach noch etliche Wuensche offen liessen. Vergleicht man in einigen Fällen, den Britischen, den U.S. und den FCI Standart miteinander, so kann das eine sinnvolle Sache sein. Nehmen wir nur den Standart fuer den Malteser.

Der Britische Standart fragt einfach nur nach freiem Bewegungsablauf, während der urspruengliche Italienische Standart das beschreibt, was wir als typischen Malteser Bewegungsablauf erwarten: schnelle, kurze Schritte , die den Eindruck vermitteln, der Hund gleite vorwärts, mit Fuessen, die kaum den Boden beruehren. Oder vergleichen wir den Pudel Standart : der Französische warnt vor dem Hund, der in der Bewegung
zuviel Boden deckt, Dagegen fordert der Amerikanische Standart eine federnde Aktion – geradeso wie es auch vom Standart fuer Afghanen verlangt wird und das obwohl die beiden Rassen nicht unterschiedlicher sein können. Während der Pudel walzertanzenderweise in ecter “Poodley” Manier den Ring durchquert, bewegt sich der Afgane als hätte er Sprungfedern unter den Fuessen. Abweichungen im Rassetyp in den verschiedenen Ländern scheinen offensichtlich auch eine Rolle in unseren Erwartungen zu spielen, wie ich denn nun der typische Rassevertreter bewegen sollte. In einigen Ländern der Erde sehen wir Shih Tzus, die entschieden besser im Lhsa
Apso Ring aufgehoben wären und anders herum. Wir hören sehr viele kontroverse Ansichten ueber das Gangwerk – flick-up * ja oder nein fuer Lhasa, “beim Shih Tzu muessen die Ballen zu sehen sein” – und jede Menge spezielle Fachkompetenz scheint gefordert zu sein, wenn man das “freudige Gangwerk” beurteilen soll, dabei ist
der Lhasa ein sehr durchschnittlicher, normal gebauter Hund, der leichtfuessig , ohne jede Anstrengung wie ein trabendes Pferd, läuft.
Im Gegensatz dazu der Shih Tzu, der einen bodennäheren, schwereren Körper hat, dessen Bau (falls er korrekt ist) allein schon diktiert, dass er nicht im gleichen Stil laufen kann, wie der hochbeinige and ganz verschieden gebaute Lhasa.

Der ideale Hund

All zu oft scheinen wir die Qualität eines Hundes mit ein und demselben
Zollstock zu messen, und wir lassen uns zu schnell von imposantem Showgehabe und hervorragender Präsentation beeindrucken.
Jemand beobachtete einst, dass wir nur zu oft glauben, das ein Hund bereits gut läuft, wenn er bodendeckend wie ein Deutscher Schäferhund tritt, kommt und geht wie ein Beagle, und, um das alles noch zu toppen, eine Oberlinie wie ein Setter hat, die lebhafte Art sich zu bewegen vom Cocker und die allgemeine Haltung des Pudels.

Bitte, wenn es sich hier um einen typischen Vertreter seiner Rasse handelt, wenn er den geschriebenen und ungeschriebenen Standard verkörpert.
Es macht auch nichts, wenn seine Haltung die eines zusammengemischten,
offenen , lebhaften Ausstellungshunds von keiner speziellen Rassezugehörigkeit ist, solange er nur die allgemein akzeptierten Kriterien fuer Gesundheit verkörpert…. Ohne Frage wird es den “Europarat” gluecklich machen und wird beängstigende Schlagzeilen von ungesunden und kraenklichen Hunderassen vermeiden.

Aber die Alarmglocken sollten bei uns, die wir den wahren Rassetyp erhalten wollen, schrillen. Wir sind ueberzeugt, dass wir, die zu Zeiten irrefuehrenden Empfehlungen des Europarats ueber “gesunde Zuchtprinzipien “ weder brauchen noch fuer bare Muenze nehmen sollten – und wir brauchen auch bestimmt nicht irgendwelche
ueberhasteten Aktionen um unsere Rassestandards zu ändern, bis hin zu dem Extrem, wo der Bruesseler Griffon plötzlich in einen rötlichen , rauhhaarigen Border Terrier verändert wird. (Ist es nicht eher so, dass absolut nichts an unseren Rassestandards vom Standpunkt der Gesunderhaltung verkehrt ist – wohl aber könnte etwas falsch sein an unserer Auslegung dieser Rassestandards, wenn wir diese Uebertreibungen gutheissen.)

Vielleicht ist es hilfreich, einmal den Standart fuer Pekinesen anzusehen. Hier steht: “Langsames, wuerdevolles Rollen in der Vorwärtsbewegung. Dieses typische Gangwerk darf nicht mit einem Rollen verwechselt werden, das durch loose Schultern, verursacht wird.

Geschlossene Aktion in den Hinterläufen. Unbedingte Gesundheit erforderlich.” Ein Basset mit einer gesunden, gebogenen Front wird sich auch gesund bewegen – betrachtet man seine Rassezugehörigkeit.

Wuerde man aber die Vorderläufe begradigen, bekommt man einen ungesunden Hund mit einem schweren Körper, der zwischen den Vorderläufen hängt, statt von ihnen umhuellt zu werden. Eine gut gebaute typische Chow-Chow Hinterhand, kräftig genug, um den Knöchel nicht umknicken zu lassen, erlaubt dem Hund sich in seinem typischen, gestelzten Gang, zu bewegen.

Eine ebenso typische, aber gesunde Konstruktion erlaubt dem Puli sich mit einem Schritt zu bewegen, der “nicht weit ausgreift”. Im Galopp kurze Schrittfolge. Das typische Gangwerk ist kurz und steppend, sehr schnell, in Uebereinstimmung mit einer lebhaften Veranlagung. Die Bewegung ist niemals schwerfällig, lethargisch oder
unbeholfen.

Die Erfordernisse der meisten Rassen entsprechen nicht der allgemeinen
Konzeption eines “gesunden Hundes”, gut gewinkelt vorn und hinten und
in der Bewegung bodendeckend. Es gibt keinen Grund dafuer, warum es so
sein sollte,es sei denn wir streben nach dem Einheitsausstellungshund.

Je schneller, desto besser

Wuerde ein Rottweiler ein besserer, ein noch unbesiegbarerer Verteidiger des Eigentums seines Herrn sein, wenn er sich mit derselben Wendigkeit wie ein Australian Kelpie bewegen wuerde, nämlich wie ein Huetehund, der eng an den Hinterläufen der Schafe rennen muss? Oder wuerde der Bernhardiner ein besser Rettungshund in den Alpen sein, wenn er im Ring mit derselben Leichtigkeit wie ein Saluki umherraste ?

Tatsächlich , werden so viele der sogenannten “rollenden” Rassen so schnell im
Ring umher bewegt, dass sie nie Gelegenheit bekommen, ihren charakteristischen Bewegungsablauf zu zeigen. Um es noch einmal zu betonen, es mag wahrlich sinnvoll sein, sich einige der Rassestandarts anzusehen. Der Standart fuer Bulldoggen sagt:”Eigentuemlich schwer und gebunden, scheint mit kurzen, schnellen Schritten ueber den Boden zu schleifen, beim Laufen werden die Schultern abwechselnd etwas
vorgeschoben.” Oder der Clumber Spaniel: Rollender Gang, entsprechend
dem langen Gebäude und den kurzen Läufen.” Oder der Old English Sheepdog (Bobtail): ”Der Bobtail zeigt im Schritt ein bärenhaftes Rollen
in der Hinterhand”.

Um noch einige andere Beispiele fuer ein typisches Gangwerk zu nennen,
sehen Sie den des Cocker Spaniels an und fragen sich , wie oft zeigen
sie den typischen, eifrigen Gang, oder ein Irish Water Spaniel, dessen
typische Gangart oft als die eines betrunkenen Matrosen beschrieben
wird.

Mit einigen Pudeln und Spaniels wird so schnell gelaufen,
dass ihre Hinterläufe , so scheint es, niemals den Boden beruehren (um
nicht zu erwähnen , dass man heutzutage kaum jemals das Gangwerk des
altmodischen Cocker Spaniels zu sehen bekommt…) Ehrlicherweise könnte
man sagen, dass nicht wenige Terrier – und andere, wenn wir schon
dabei sind – an einer so kurzen Leine bewegt werden, dass ihre Vorderläufe niemals den Boden beruehren! “Aufgehängte” Hunde an einer kurzen Leine mögen ja angebracht sein, sofern etwas an der Vorhand des Hundes falsch ist und Sie das Gewicht verringern wollen, hoffend damit das Gangwerk besser erscheinen zu lassen. Diese Praxis mag keinen grösseren Schaden beim Hund hervorrufen, aber es wird ganz sicher den Richter auf das Problem aufmerksam machen. Jedoch ist es völlig unnötig, dem Hund mit einer exzellenten Frontbewegung, niemals zu erlauben das
zu seinem eigenen Vorteiil auch zu zeigen. Es ist genauso unvorteilhaft , wenn viele Rassen, die an kurzer Leine gezeigt werden, ihren Kopf unnatuerlich und untypisch tragen, weil ihre Vorfuehrer vergessen, dass der Deerhound oder der Borzoi nicht dieselbe Silhouette im Lauf haben kann, wie der Afghan.

Nicht alle Rassen wurden dafuer entwickelt sich schnell zu bewegen. Beachten Sie den
Amerikanischen Standard fuer den Alaskan Malamute, der besagt: Richtet man
den Malamut, muss man zuallerst seiner Funktion als einem mit schweren Frachten beladenen Schlittenhund Beachtung schenken. Es war nicht beabsichtigt, ihn als einen Rennschlittenhund im Wettbewerb mit den kleineren Nordischen Rassen zu entwickeln. Ganz im Gegensatz zu dem kleineren Siberian Husky , dessen Gang schnell und leicht gefordert wird. Zum anderen wurde der Basset urspruenglich als langsamer
Jagdhund gezuechtet, der es dem Jäger ermöglichte ihm ohne Schwierigkeiten zu Fuss
zu folgen; deshalb sollte man von einem Basset,mit seinem wahrhaften und bedachtsamen Gangwerk ,nicht erwarten , dass er um Schnelligkeit mit den Sichthunden in derselben Gruppe, wetteifert, die immerhin urspruenglich fuer eine völlig unterschiedliche Funktionsweise und einen gänzlich anderen Arbeitsstil gebraucht wurden. Noch einmal, vergleicht man den Basset mit dem kleineren französischen Hound, dem Basset Fauve de Bretagne, unterscheidet sich dessen Gangwerk entscheidend von dem des schwereren, niedrigen Basset Hound deutlich, weil der gemäss seiner Funktion im dichten, britischen Unterholzes arbeiten musste.

Kondition

Alle Ausstellungshunde brauchen, ausser den paar Runden im Ring, Uebung und Kondition, um sich in Form und auf der Höhe ihrer Ausdauer zu halten, damit sie imstande sind ihre typische Gangart vorteilhaft zur Geltung zu bringen. Doch wird ein noch so intensives Training und das richtige Muskelspiel niemals eine urspruenglich vorhandene strukturelle Schwäche oder einen Typmangel, verdecken koennen
Mit der Balance zwischen dem idealen Haarkleid einerseits und den Anforderungen
an eine hervorragende körperliche Verfassung unter dem Fell, die nur durch richtiges
Training erreicht wird, andererseits, haben wir Zuechter, Aussteller und Richter
oftmals zu kämpfen. Häufig genug haben wir am Ende entweder weiche Hunde mit fliessendem Fell, oder solche mit gut ausgeprägten Muskeln, aber mit Haarbruch. Tatsächlich aber suchen wir nach dem gluecklichen Zufall, einem Mittelding zwischen beiden. (Eine Ironie des Lebens ist es, dass einige der Hunde mit Fell, die in einer Box gehalten werden, wie das oft in Amerika der Fall ist, wunderbar entwickelte Muskeln haben – kann es sein, dass sie ihre Tage damit verbringen in ihrem Käfig hoch
und runter zu springen?)

Dasselbe trifft auf andere technische Trainingsgeräte zu, die inzwischen fuer Ausstellungshunde eingefuehrt wurden. Wir brauchen einen gluecklichen Hund zwischen den Trainingsmaschinen, oder Tretmuehlen und ähnlichen Uebungsgeraeten. Einige Trainer beklagen, dass exzessiver Gebrauch dieser Tretmuehlen zu armseligen Bewegung in der Vorhand fuehrt. Andere wiederum neigen zu der Tendenz, dass Tretmuehlentraining , wenn es ausgiebig gemacht wird, das Gangwerk des Hundes insgesamt verschlechtert, indem es den Schritt verkuerzt, was wiederum einen merkwuerdigen Gang der Hinterlaeufe bewirkt.

Anstatt Tretmuehlen gänzlich zu verdammen, könnte es doch sinnvoll sein, sie als exzellente Uebungshilfe zu benutzen, wenn nämlich die Wetterbedingungen ein Training draussen unmöglich machen, wenn man nicht mit dem Hund laufen, oder radfahren kann, er nicht ueber Felder galoppieren kann.

Nicht viele von uns können so trainieren , wie ein beruehmter Afghan Zwinger in den USA, wo der Hund einen Berg rauf und runter laufen kann, ein L-geformter Ring ist gehört auch dazu, indem die Hunde gezwungen werden sich im Gallop zu drehen und sich zu strecken.

Trotzdem stellt ein abwechslungsreiches Training sicher, dass der Hund wirklich alle seine Muskeln benutzt und in einer top Verfassung ist. Gesundes Gangwerk ist wichtig, aber um den den typischen Gang zu verstehen, ist es notwendig, dass wir den Rassetyp erhalten. Den Rassestandart anzufuehren mag nicht genug sein, weil, um den
verstorbenen Tom Horner zu zitieren, jedes Kind das “Vater Unser” auswendig lernen kann, aber um es zu verstehen, braucht man Jahre. Deshalb sollten wir nicht zu sehr in Eile sein.

Ueber die Autoren:
Hans Lehtinen ist als Formwertrichter ein international bekannter Allrounder, der
mehr als 50 Jahre gerichtet hat. Seine Verpflichtungen schliessen alle
prestigträchtigen Ausstellungen in der Welt ein, mit Ausnahme von
Westminster Show, richtete er Crufts in England, die Royal Shows in
Australien and die Weltausstellungen. Er ist Ehrenmitglied des
Finnischen Kennel Clubs und war Mitglied mehrerer K.C.Gremien, darunter
war das Ausstellungs-, Richterwesen- und Rassestandard Kommittee.
Ausserdem ist er immer noch eingebunden in Richterpruefungen etlicher
Rasseclubs. Er hat Englische Cocker gezuechtet und wird jetzt von einem
Norwich Terrier besessen.
Frau Chris (Kirsti) Lummelampi richtet Hound-, Terrier-, Nonsporting- und Toy Rassen.
Sie war in mehreren Europäischen Laendern, sowie in USA und Australia als Formwertrichterin verpflichtet.
Sie ist Mitarbeiterin verschiedener Publikatioen ueber Hunde und erwähnt Schreiben als eines ihrer Hobbies.
Sie ist langjähriges Mitglied des Finnish Kennel Club Rats, der höchsten Entscheidungsexecutive und wurde kuerzlich in den Vorstand seiner Direktoren gewählt. Sie war Präsidentin des Finnish Basset Rassen
Klubs und ist Praesidentin der Toy Hunde Vereinigung und Koordinatorin der Richterausbildung beider Klubs.
Sie war Besitzerin, Ausstellerin und Zuechterin von Basset Hounds and neuerdings von Lhasa Apsos.

copyright © Doris Duewel, alle Rechter vorbehalten / webmaster : Doris

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Über acdisla

Mit 20 Jahren war ich verheiratet und mit 28 Jahren hatte ich drei Töchter. Ih war eine gute Hausfrau und Mutter. Kochen, Waschen, Hausaufgaben mit den Kindern, kutschierte alle zu den Freizeitaktivitäten und, und und. Abends dann Befriedigung des Ehemanns. Mit 37 Jahren war ich am Ende. Drei Selbstmordversuche zeigten meine Verzweiflung. Geändert haben sie an meiner ehelichen Einöde nichts. Ich rettete mich durch Scheidung, lernte mit Feuereifer und fand einen interessanten, mich fordernden Beruf.Unterstuetzung gab mir eine neue Freundin. Die Rechnung fuer 17 Jahre ehelicher Vergewaltigung kam in Form eines Koma in dem eine meiner drei Töchter neben meinem Bett sass. Das folgende Jahr verbrachte ich im Krankenhaus und erholte mich langsam von einer fast ganzseitigen Lähmung, Verlust meiner Muttersprache und meiner Erinnerung. Halbwegs wieder intakt, bekam ich Multiple Sklerose. Nach einem langjährigen Versuch Kindern in einem Kuenstlerdorf Sport beizubringen, habe ich einen idyllischen Restbauernhof gekauft und ein Hotel fuer Hunde aufgemacht. Das wurde der grösste und erfolgreichste Spass in meinem Leben. Inzwischen fand ich in Finnland ein traumhaftes Zuhause. Auf 50 000 qm konnen wir und unsere Hunde so frei leben, wie wir es uns erträumt hatten. Mir hat die MS inzwischen einen elektrischen Rollstuhl beschert, was der Mobilität ganz neue Dimensionen gibt. Meine Gedanken habe ich hier teils in Reimen, teils in Prosa aufgeschrieben. Viel Spass beim Lesen.
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