Um ein Zuechter in Australien zu werden

Australian National Kennel Council
Media Release
For further information or interviews, please contact:
Tomas Ganderton 0401 927 653, email: PublicRelations@ankc.org.au or
Dr Peter Higgins 0410 67 63 65

Haben Sie alles, was Sie brauchen?

Hundezucht ist eine rigorose, zeitverschlingende Taetigkeit, die zudem viel an Ausbildung, Wissen und Verpflichtungen verlangt. In Australien registrierte Zuechter verbessern leidenschaftlich die Gesundheit zukuenftiger Generationen und bilden sich fortlaufend in Kursen weiter.

Der „Australian National Kennel Council (ANKC)“ erwartet darin die Unterstuetzung zukuenftiger Besitzer, indem sie Zuechter offen und im Voraus nach dem Beweis einer Ahnentafel unseres Verbandes fragen. Ausserdem sollten sie pruefen, ob die Welpen in einer sauberen und gesunden Umgebung aufwachsen.

Ein Hundezuechter verpaart absichtlich zwei Vertreter derselben Rasse, weil er ganz spezielle Nachkommen daraus erwartet. Zuechter mit einem registrierten Zwinger planen ihre Wuerfe lange Zeit im voraus und bemuehen sich die Gesundheit zukuenftiger Generationen zu verbessern.
Registrierte Zuechter muessen sich in Australien an Gesetze und Regularien halten, und ueberdies dem vom AKC entworfenen Ethikkatalog folgen.

Zuechter lieben ihre Rasse leidenschaftlich. Sie muessen Zwinger von ausreichender Groesse haben, die es ihnen erlauben sich darin ungehindert zu bewegen. Ausserdem muessen sie genuegend Zeit haben, um ihren erwachsenen Hunden und den Welpen die notwendige Pflege angedeihen zu lassen.

„Hundezucht verlangt viel Liebe zur Arbeit. Sie erfordert viele Stunden.Es gibt wenig zu verdienen, wenn alle Arbeiten richtig ausgefuehrt werden sollen. Die Mehrheit der Zuechter lebt staendig an der Schwelle zu Gewinn oder Verlust.“ Das sagt Dr. Peter Higgins, Tierarzt und Sprecher des ANKC.

Eingetragene Zuechter unterwerfen sich rigorosen Fortbildungsauflagen. Unsere Zuechter muessen eine Pruefung ablegen, um einen Zwingernamen zu bekommen. Sie treffen sich in regelmaessigen Abstaenden und Zeitschriften stellen sicher, dass neue Forschungsergebnisse verbreitet und so bald wie moeglich erarbeitet werden.

Zuechter kennen ihre Hunde wie ihren Handruecken, aber Hunderichter haben ein spezielles Wissen ueber Hunderassen.
Wenn sie Richter fuer alle Rassen werden moechten,muessen sie sowohl eine theoetische wie auch eine praktische Pruefung fuer jede einzelne Rasse ablegen.
„Das nimmt mindestens 14 Jahre fortlaufendes Studium in Anspruch. Sie sind aus diesem Grund besonders sensibel bei der Begutachtung von Rassevertretern, wenn es um genetische Krankheiten geht. Sie werden darum auch niemals kranke Hunde mit einem Preis auszeichnen“, so Dr. Higgins.

Ein sehr wichtiger Tatbestand ist, dass Zuechter danach streben muessen, dass zukuenftige Welpengenerationen gesuender sind als die vorherrigen.
Mit absichtlichen und ueberlegten Verpaarungen ist es durchaus moeglich erbliche Krankheiten herauszuzuechten oder doch zumindest den Schweregrad einer Krankheit zu verringern.
Dies ist ein langer Prozess, der einen bestimmten Grundstock an Wissen voraussetzt.
„Forschungsprojekte, die aus den Ertraegen der Welpenregistrierung finanziert wurden, haben uns bei der Entwicklung einer Reihe genetischer Tests geholfen. Zum Beispiel die Osteochondrosis Dissecans (OCD), eine schmerzhafte Gelenkerkrankung, und die Hip Dysplasia (HD)haben beide signifikant abgenommen seit wir 15 Jahre lang, in Partnerschaft mit der Australian Veterinary Association, zusammen arbeiteten“, fuehrt Dr. Peter Higgins aus.

Nicht registrierte Zuechter stellen eine Bedrohung fuer eingetragene Zuechter dar, ihre Hundebesitzer und die Gesellschaft,weil sie keine ethischen Standarts einhalten muessen.
Sie machen es sich oft sehr einfach, um schnell Profit zu machen.
„Diese Typen sind auch verantwortlich dafuer, dass unsere Zuechter einen schlechten Ruf haben, weil sie mit ihnen in einen Topf geworfen werden. Sie sind wirklich konterproduktiv, weil die Mehrheit verantwortlicher Zuechter danach strebt, die Rasse zu verbessern“, betont Dr. Higgins.

„Ethische und verantwortungsvolle Zucht, hat bei den meisten Rassen zu einerVerbesserung in Gebaeude und Wesen gefuehrt.
Dies haengt aber natuerlich von der fortlaufenden Weiterbildung ab:
Bringt uns die wissenschaftlichen Erkenntnise und wir werden sie anwenden.

Ich wuerde mich freuen, wenn zukueftige Hundebesitzer groessere Anstrengungen unternehmen wuerden,um sicher zu stellen, dass der Zuechter, von dem sie ihren Hund kaufen ,auch vollwertig im ANKC registriert ist.
Nur das waere das Beste fuer Besitzer, Hund und unsere Gesellschaft, erklaert Dr. Higgins.

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Über acdisla

Mit 20 Jahren war ich verheiratet und mit 28 Jahren hatte ich drei Töchter. Ih war eine gute Hausfrau und Mutter. Kochen, Waschen, Hausaufgaben mit den Kindern, kutschierte alle zu den Freizeitaktivitäten und, und und. Abends dann Befriedigung des Ehemanns. Mit 37 Jahren war ich am Ende. Drei Selbstmordversuche zeigten meine Verzweiflung. Geändert haben sie an meiner ehelichen Einöde nichts. Ich rettete mich durch Scheidung, lernte mit Feuereifer und fand einen interessanten, mich fordernden Beruf.Unterstuetzung gab mir eine neue Freundin. Die Rechnung fuer 17 Jahre ehelicher Vergewaltigung kam in Form eines Koma in dem eine meiner drei Töchter neben meinem Bett sass. Das folgende Jahr verbrachte ich im Krankenhaus und erholte mich langsam von einer fast ganzseitigen Lähmung, Verlust meiner Muttersprache und meiner Erinnerung. Halbwegs wieder intakt, bekam ich Multiple Sklerose. Nach einem langjährigen Versuch Kindern in einem Kuenstlerdorf Sport beizubringen, habe ich einen idyllischen Restbauernhof gekauft und ein Hotel fuer Hunde aufgemacht. Das wurde der grösste und erfolgreichste Spass in meinem Leben. Inzwischen fand ich in Finnland ein traumhaftes Zuhause. Auf 50 000 qm konnen wir und unsere Hunde so frei leben, wie wir es uns erträumt hatten. Mir hat die MS inzwischen einen elektrischen Rollstuhl beschert, was der Mobilität ganz neue Dimensionen gibt. Meine Gedanken habe ich hier teils in Reimen, teils in Prosa aufgeschrieben. Viel Spass beim Lesen.
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