Was macht einen Deckrueden zu einem exzellenten Vererber?

Selbstverstandlich ist, dass er ALLE Forderungen des Standards hervorragend erfuellt. Hier gilt es keine Zugestaendnisse zu machen, denn wir wollen die Rasse foerdern, sie vorwaerts bringen.
Es verbietet sich von selbst, dass ein Wurf von geringeren Eltern entsteht, „nur weil man einmal einern Wurf seines geliebten Hundes haben will“. Diese Welpen dienen nicht dem Fortschritt der Rasse. Ein geachteter, ernsthafter Zuechter hat ehrgeizige Idealvorstellungen seiner Rasse, die er ueber Jahre und Jahrzehnte in seinem Zuchtprogramm verwirklichen will.

Jetzt kommt die groesste Huerde. Ein vielfacher Champion macht noch lange keinen hervorragenden Vererber. Oft ist das Gegenteil der Fall, denn der Sieger muss sich durch Adel und Eleganz auszeichnen.
Ein Vererber dagegen, aber braucht die „Hengsthaftigkeit“, die anzeigt, dass seine uebertriebenen Mermale sich auf seine Kinder uebertragen werden. Zur Auspraegung aller Merkmale gehoert aber auch die in allen Teilen hervorragende Mutterhuendin. Es heisst, sie vererbt ca. 60 Prozent. Von ihr kommt dann im besten Fall der dazu gehoerende,erwuenschte Adel.

Drittens, kommt der Ahnentafel der entscheidenden Einfluss zu, ob ein Deckruede auch ein ueberdurchschnittlicher Vererber ist. Ein Hund, in dessen Ahnentafel sich die beruehmtesten Vererber finden, die aber nicht miteinander verwandt sind, wird das auch vererben, was er ist: ein Sammelsurium aller seiner Vorfahren.

Eine ueber Generationen kluger Zuechter hinweg verfolgte Linienzucht auf Rassetyp, korrekte Gebaeude, Formwert aller Merkmale und Temperament birgt die groesste Chance auf Vererbbarkeit.
Wohlgemerkt eine Chance, denn letztlich entscheidet die Praxis, ob sich unsere muehevollen Theorien bewahrheiten werden.

Nur die allerbesten Zuechter erleben diese Sternstunde in ihrer Zucht. Ein Zuchtziel aber sollte es allemal fuer alle Zuechter sein, die in der Zucht ihre wahrhafte Aufgabe sehen.


copyright: dodo

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Über acdisla

Mit 20 Jahren war ich verheiratet und mit 28 Jahren hatte ich drei Töchter. Ih war eine gute Hausfrau und Mutter. Kochen, Waschen, Hausaufgaben mit den Kindern, kutschierte alle zu den Freizeitaktivitäten und, und und. Abends dann Befriedigung des Ehemanns. Mit 37 Jahren war ich am Ende. Drei Selbstmordversuche zeigten meine Verzweiflung. Geändert haben sie an meiner ehelichen Einöde nichts. Ich rettete mich durch Scheidung, lernte mit Feuereifer und fand einen interessanten, mich fordernden Beruf.Unterstuetzung gab mir eine neue Freundin. Die Rechnung fuer 17 Jahre ehelicher Vergewaltigung kam in Form eines Koma in dem eine meiner drei Töchter neben meinem Bett sass. Das folgende Jahr verbrachte ich im Krankenhaus und erholte mich langsam von einer fast ganzseitigen Lähmung, Verlust meiner Muttersprache und meiner Erinnerung. Halbwegs wieder intakt, bekam ich Multiple Sklerose. Nach einem langjährigen Versuch Kindern in einem Kuenstlerdorf Sport beizubringen, habe ich einen idyllischen Restbauernhof gekauft und ein Hotel fuer Hunde aufgemacht. Das wurde der grösste und erfolgreichste Spass in meinem Leben. Inzwischen fand ich in Finnland ein traumhaftes Zuhause. Auf 50 000 qm konnen wir und unsere Hunde so frei leben, wie wir es uns erträumt hatten. Mir hat die MS inzwischen einen elektrischen Rollstuhl beschert, was der Mobilität ganz neue Dimensionen gibt. Meine Gedanken habe ich hier teils in Reimen, teils in Prosa aufgeschrieben. Viel Spass beim Lesen.
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