World Winner 2014 in Helsinki

World Winner Hunde Show 2014 in Helsinki

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Euro Corgi Show on 1-12-2013

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Ueber Ehrgeiz und Freude am Ausstellen

Mit Herzklopfen nähert man sich dem Ort der Ausstellung, wo es sich im Ring entscheiden wird, ob alle zuechterischen Bemuehungen .letztlich zum Erfolg fuehren werden. Es ist die Vorfreude auf diesen Wettstreit mit den Konkurrenten um den Tagessieg, der den unwiderstehlichen Reiz gut besuchter Ausstellungen ausmacht.
Es ist die Wiedersehensfreude auf das Treffen mit Mitbewerbern, um . Gedanken ueber die Hunde und Wege in der Zucht auszutauschen.. Voller Freude auf einen gut gesuchten Ring haben wir unsere Hunde gemeldet.
Mit Interesse beobachten wir den unbekannten Richter, während er andere Rassen richtet. Worauf legt er den grössten Wert. Jedem Richter sind einige Merkmale besonders wichtig.Froh bin ich, wenn er das Gangwerk besonders gruendlich beobachtet und vergleicht, weil das auch mir sehr wichtig ist.
Leider zuechte ich eine Rasse ohne all zu viele Spezialrichter, die in In- und Ausland ihre Erfahrungen mit der Rasse gemacht haben. Darum heisst es meist bei versierten Allroundern zu melden. In beiden Fällen sollte man nur bei Experten seine Hunde melden.
Um viel ueber zuchtrelevante Tatsachen zu erfahren, brauche ich ein vertrauensvolles Verhältnis zu allen anderen Zuechtern und Ausstellern. Der Gedankenaustausch mit anderen im und am Ring ist das A und O des zuechterischen Wissenstandes.
Selbst, wenn man als Zuechter einen Hund nicht selbst ausstellt, möchte man doch stolz auf das Ergebnis sein, wenn der Hund mit seinem neuen Besitzer den Ring als Sieger verlässt. Es ist das Aushängeschild eines guten Zuechters, wenn ambitionierte Aussteller darauf vertrauen können, einen vielversprechenden Hund von ihm zu bekommen.
Auch verlieren muss man können. Eigentlich selbstverständlich, dass man auch das Reserve Zertifikat mit Dank vom Richter oder Ringpersonal entgegen nimmt. Mit der Meldung seines Hundes, erkauft man die Meinung dieses Richters an diesem Tag X. Es ist eine Momentaufnahme, nicht mehr und nicht weniger.
Zu den bevorstehenden Ausstellungen an drei Tagen in Helsinki wuensche ichviel Vergnuegen!
@dodo

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Video Westminster 2013

Video Westminster 2013

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Primäre Linsenluxation (PLL) Erkrankung

Die Linse wird von den sog. Zonulafasern an ihrem Platz im Auge gehalten. Fehlt dieser Halt, kann sich die Linse verschieben oder luxieren. Hierdurch kann es in der Folge zu schmerzhaften Glaukomen und völliger Erblindung kommen. Die Ursache für die Primäre Linsenluxation (PLL) kann angeboren oder erworben sein. Daher kann auch bei einem genetisch nicht betroffenen Hund eine Linsenluxation auftreten. Im Falle der genetisch bedingten Form der PLL kann man bereits im Alter von 20 Monaten Veränderungen in der Struktur der Zonulafasern nachweisen, die Luxation erfolgt typischerweise im Alter zwischen 3 und 8 Jahren.

Rassen

American Eskimo Dog, American Hairless Terrier, Australian Cattle Dog, Chinese Crested, Chinese Foo Dog, Jack Russell Terrier, Jagd Terrier, Lakeland Terrier, Lancashire Heeler, Lucas Terrier, Miniature Bullterrier, Parson Russell Terrier, Patterdale Terrier, Rat Terrier, Sealyham Terrier, Tenterfield Terrier, Tibet Terrier, Toy Fox Terrier, Volpino Italiano, Welsh Terrier, Westfalenterrier

Erbgang

autosomal-rezessiv; In der Literatur wird beschrieben, dass trotz des autosomal-rezessiven Erbgangs (siehe Link) auch 2-20 % der PLL-Trägertiere (N/PLL) im Laufe ihres Lebens an PLL erkranken können.

Testdauer

3-5 Werktage nach Erhalt der Probe

Material

Für den DNA-Test wird 1 ml EDTA-Blut benötigt. Alternativ ist auch die Einsendung eines Backenabstriches möglich. Die dafür benötigten Abstrichtupfer stellen wir Ihnen gerne kostenlos zur Verfügung (Bestellmaske). In seltenen Fällen kann das genetische Material am Abstrichtupfer zur Durchführung des Gentests nicht ausreichen. In diesem Falle wäre die Neueinsendung von EDTA-Blut ratsam.

Durchführung

Bitte senden Sie uns die Probe zusammen mit dem entsprechenden Untersuchungsantrag. Die Befundübermittlung erfolgt wahlweise per Post, Fax oder Email. Nach Abschluss der Untersuchung erhalten Sie eine Rechnung.
Zuchtverbandsrabatte können nur gegen Vorlage einer Kopie der Mitgliedsbescheinigung bei jeder Einsendung gewährt werden. Eine nachträgliche Rabattierung ist aus verwaltungstechnischen Gründen nicht möglich.

Fragen?

Für weitere Auskünfte steht Ihnen unser Molekularbiologie-Team gerne zur Verfügung:

LABOKLIN GmbH und Co.KG
Steubenstraße 4
D-97688 Bad Kissingen

Tel. 0971 /72020 oder Fax: 0971 / 7202995
Email: labogenlaboklin.de

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Was macht einen Deckrueden zu einem exzellenten Vererber?

Selbstverstandlich ist, dass er ALLE Forderungen des Standards hervorragend erfuellt. Hier gilt es keine Zugestaendnisse zu machen, denn wir wollen die Rasse foerdern, sie vorwaerts bringen.
Es verbietet sich von selbst, dass ein Wurf von geringeren Eltern entsteht, „nur weil man einmal einern Wurf seines geliebten Hundes haben will“. Diese Welpen dienen nicht dem Fortschritt der Rasse. Ein geachteter, ernsthafter Zuechter hat ehrgeizige Idealvorstellungen seiner Rasse, die er ueber Jahre und Jahrzehnte in seinem Zuchtprogramm verwirklichen will.

Jetzt kommt die groesste Huerde. Ein vielfacher Champion macht noch lange keinen hervorragenden Vererber. Oft ist das Gegenteil der Fall, denn der Sieger muss sich durch Adel und Eleganz auszeichnen.
Ein Vererber dagegen, aber braucht die „Hengsthaftigkeit“, die anzeigt, dass seine uebertriebenen Mermale sich auf seine Kinder uebertragen werden. Zur Auspraegung aller Merkmale gehoert aber auch die in allen Teilen hervorragende Mutterhuendin. Es heisst, sie vererbt ca. 60 Prozent. Von ihr kommt dann im besten Fall der dazu gehoerende,erwuenschte Adel.

Drittens, kommt der Ahnentafel der entscheidenden Einfluss zu, ob ein Deckruede auch ein ueberdurchschnittlicher Vererber ist. Ein Hund, in dessen Ahnentafel sich die beruehmtesten Vererber finden, die aber nicht miteinander verwandt sind, wird das auch vererben, was er ist: ein Sammelsurium aller seiner Vorfahren.

Eine ueber Generationen kluger Zuechter hinweg verfolgte Linienzucht auf Rassetyp, korrekte Gebaeude, Formwert aller Merkmale und Temperament birgt die groesste Chance auf Vererbbarkeit.
Wohlgemerkt eine Chance, denn letztlich entscheidet die Praxis, ob sich unsere muehevollen Theorien bewahrheiten werden.

Nur die allerbesten Zuechter erleben diese Sternstunde in ihrer Zucht. Ein Zuchtziel aber sollte es allemal fuer alle Zuechter sein, die in der Zucht ihre wahrhafte Aufgabe sehen.


copyright: dodo

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Dodo meint: Schliesslich ist er nur ein Cattle Dog

Schliesslich ist er nur ein Cattle Dog….
Als der Australian Cattle Dog sich nach Europa, nach USA, ja in die entlegendsten Teile der Welt aufmachte, traf er auf weisse, rote, gelbe und schwarze Menschen. Er war hingebungsvoll treu und ueberragend intelligent, um nur zwei seiner beeindruckenden Charakterzuege zu nennen. Viele liebten ihn und lieben ihn bis heute. Viele lehnten ihn ab – er sei nicht so attaktiv wie ein Afghane, passte irgendwie nicht in ihre teure Lebensweise. Schliesslich ist er „nur“ ein Cattle Dog.

Der Cattledog ist treu, bereit seinen Menschen niemals aufzu geben. Das gefaellt uns. Obwohl wir uns kein Beispiel an ihm nehmen. Wie kaemen wir auch dazu? Treu zu sein, liegt nicht in unserer Natur. Schliesslich sind wir kein Cattle Dog.

Da steht we nun im umzauenten Garten oder Hof. Manchmal kommen Kinder vorbei und wuerden gern mit ihm spielen, aber da haengt ein Schild und sagt, dass er gefaehrlich ist .Es oedet ihn an.Alle Stellen im Auslauf sind hunderte Male markiert. Manchmal hat er versucht mit vorbeikommenden, angeleinten Hunden zu kommunizieren, aber fuer ihre Menschen ist es nur stoerendes Bellen.Im Sommer jagt er manchmal einen Schmetterling.Gelangweilt zerkaut er Spielzeug, das der Hersteller als „hundezahnresistent“ anpreist. Da endlich kommt sein Mensch nach Hause. Jetzt wird es lustig.Wir werden zusammen unsere Freiheit mit Toben, Rennen, Spielen geniessen. Doch der Gang zum Kuehlschrank mit dem kuehlen Bier zieht den Freund magisch an. Und erst das Sofa und der Fernseher – so geniesst er den Feierabend. Warum sollte er draussen bis zur Erschoepfung herumlaufen? Schliesslich ist er kein Cattle Dog.

Heute war ein aufregender Tag, ein Kind wurde vermisst. Wahrscheinlich hatte es sich nur verlaufen. Der kleine Pullover roch nach Brei, ein wenig Sand vom Hinfallen und schmeckte salzig nach Traenen. Der Cattle Dog lief unermuedlich, schnueffelte und horchte auf jedes Geraeusch. Er liess sich nicht irritieren vom verlockenden Geruch laeufiger Huendinnen, den markierten Stellen groesserer und kleinerer Artgenossen, er nahm seine Aufgabe ernst und liess nicht nach.Hingegeben an seine Arbeit, wie es seine Art ist. Doch ploetzlich nahm ihn sein Mensch und brachte ihn ins Auto. Sein Dienst war um. Umsonst weiter arbeiten? Undenkbar, schliesslich ist er kein Cattle Dog.

Wieder war ein ereignungsarmer Tag zu Ende. Nur das Schmusen mit seinem menschlichen Freund stand noch an.Dann wuerde er mit seiner Zunge das Gesicht ablecken, sich auf dem Ruecken waelzen und sich streicheln lasen. Man koennte auch versuchen mit der Pfote nach ihm zu greifen. Eine Geste, die sein Freund Milchtritt nannte und gar nicht mochte, weil die Krallen kratzten. Doch dann klingelte es an der Haustuer und die Freundin kam. Sie durften beide nicht gestoert werden, wenn sie auf dem Sofa schmusten. Warum sollte der Mann verzichten? Worthalten gehoert nicht zu seinen Tugenden. Schliesslich ist er kein Cattle Dog.

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